ASFINAG Gefälschte Mautstrafe SMS-Betrug (Österreich)
Smishing-Betrüger geben sich per SMS als ASFINAG aus und behaupten eine offene Maut- oder Parkstrafe — österreichische Fahrer werden auf eine Phishing-Seite gelockt.
Was ist diese Bedrohung?
Eine smishing (SMS phishing) Kampagne zielt aktiv auf Personen in Österreich ab. Die Opfer erhalten eine Textnachricht von einem Kontakt, der als "Parkstrafe" gespeichert oder angezeigt wird, und behauptet, dass ein offener Betrag sofort beglichen werden müsse, da sonst eine Mahngebühr anfällt.
Die Nachricht enthält einen Link zu einer betrügerischen Domain, die ASFINAG — Österreichs offizielle Autobahn- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft — imitiert.
Die Betrugsnachricht (echtes Beispiel)
Parkstrafe — SMS erhalten 14:22
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"Bitte begleichen Sie Ihren ausstehenden Betrag so schnell wie möglich. Andernfalls erheben wir eine Mahngebühr. Details: https://asfinag.dmliwmwa.eu.cc/at"
Warum es überzeugend wirkt
So erkennen Sie die gefälschte Domain
Die echte ASFINAG-Website ist asfinag.at. Die Betrugs-URL asfinag.dmliwmwa.eu.cc/at weist mehrere Warnsignale auf:
| Indikator | Betrugs-URL | Legitim |
|---|---|---|
| Echte Domain | dmliwmwa.eu.cc | asfinag.at |
| TLD | .eu.cc (kostenlos, missbraucht) | .at (offiziell österreichisch) |
| ASFINAG-Position | Nur Subdomain-Präfix | Tatsächlicher Domain-Inhaber |
| Pfad | /at (Geo-Targeting-Trick) | N/A |
Was passiert, wenn Sie klicken
Checkliste der Warnsignale
dmliwmwa.eu.cc — nicht asfinag.atWie Sie sich schützen können
- Klicken Sie niemals auf Links in unerwarteten SMS-Nachrichten über Strafen oder Gebühren
- Überprüfen Sie Mautgebühren und Strafen immer direkt auf der offiziellen ASFINAG-Website (asfinag.at)
- Prüfen Sie die vollständige URL — die echte ASFINAG-Domain endet auf .asfinag.at, niemals auf .eu.cc oder Ähnlichem
- Offizielle österreichische Behörden nennen in der Kommunikation stets eine Referenznummer und Ihr Kennzeichen
- Aktivieren Sie Spam- und Betrugssperren auf Ihrem Mobilgerät
- Leiten Sie verdächtige SMS-Nachrichten an den Spam-Meldedienst Ihres Mobilfunkanbieters weiter
Was zu tun ist, wenn betroffen
- 1.Klicken Sie NICHT auf den Link — schließen Sie die Nachricht sofort
- 2.Wenn Sie bereits geklickt, aber keine Daten eingegeben haben, sind Sie wahrscheinlich sicher — leeren Sie Ihren Browser-Cache
- 3.Wenn Sie Zahlungsdaten eingegeben haben, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank, um Ihre Karte zu sperren
- 4.Erstatten Sie Anzeige bei der österreichischen Polizei (Polizei.gv.at) und bei Watchlist Internet (watchlist.at)
- 5.Leiten Sie die SMS an die österreichische Verbraucherschutzbehörde weiter
- 6.Überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge in den nächsten 30 Tagen auf unberechtigte Abbuchungen