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Kritisch🎣 Phishing

Microsoft 365 / Outlook Anmeldedaten-Phishing

Gefälschte Microsoft-365-Login-Seiten — weltweit meistgeklonte Phishing-Ziele — stehlen Mitarbeiterzugangsdaten für Zugriff auf E-Mails und Cloud-Konten.

Veröffentlicht: 20. Februar 2026Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026

Was ist diese Bedrohung?

Microsoft ist die weltweit am häufigsten imitierte Marke beim Phishing. Angreifer erstellen nahezu perfekte Kopien der Microsoft-365-Loginseite, um Mitarbeiter-Zugangsdaten zu stehlen. Mit Zugang zu einem Unternehmenskonto können sie E-Mails lesen, SharePoint-Dateien öffnen und interne Betrugsanfragen senden.

So funktioniert es

  • Sie erhalten eine E-Mail: "Ihre Microsoft-365-Sitzung ist abgelaufen" oder "Ungewöhnliche Anmeldeaktivität erkannt."
  • Der Link führt zu einer gefälschten Loginseite bei einer Domain wie microsoftonline-secure.com.
  • Sie geben E-Mail und Passwort ein. Einige Angriffe nutzen Adversary-in-the-Middle (AiTM)-Proxies, die Ihren Login in Echtzeit weiterleiten und Ihren Session-Cookie stehlen — auch MFA wird so umgangen.
  • Angreifer haben nun Live-Zugang zu Ihrem Microsoft-365-Konto.
  • Warnsignale

  • E-Mail-Link führt zu etwas anderem als login.microsoftonline.com.
  • Fordert Ihr Passwort, obwohl Sie Single Sign-On nutzen.
  • Ein "freigegebenes Dokument" von jemandem, den Sie nicht kennen.
  • Wie Sie sich schützen können

    • Nutzen Sie Phishing-resistente MFA wie Hardware-Sicherheitsschlüssel (FIDO2)
    • Aktivieren Sie Conditional-Access-Richtlinien in Azure AD
    • Schulen Sie Mitarbeiter, die URL vor der Dateneingabe zu prüfen: login.microsoftonline.com
    • Nutzen Sie Microsoft Defender for Office 365 zur Phishing-Erkennung
    • Aktivieren Sie Warnmeldungen für neue E-Mail-Weiterleitungsregeln

    Was zu tun ist, wenn betroffen

    1. 1.Sofort alle aktiven Sitzungen im Microsoft-365-Admin-Portal widerrufen
    2. 2.Passwort des kompromittierten Kontos ändern und MFA neu einrichten
    3. 3.E-Mail-Regeln auf vom Angreifer hinzugefügte Weiterleitungsregeln prüfen
    4. 4.Anmeldeprotokolle in Azure AD auf verdächtige Aktivitäten prüfen
    5. 5.Vorfall dem IT-Sicherheitsteam und Microsoft unter microsoft.com/reportaphish melden
    #Microsoft 365#Outlook#phishing#credentials#business#AiTM